shutterstock_745707679Einige Unternehmen haben für ihre interne Kommunikation bereits internetbasierte Varianten von Telefonanlagen (IP-PBX) integriert. Und das auch mit guten Gründen, denn diese bringen viele Vorteile mit sich. Benutzer telefonieren untereinander kostenfrei, Kosten für die Hard- und Software sind gering und es spielt keine Rolle, wo auf der Welt sich ein Teilnehmer des Netzwerks befindet. Alle Aufgaben, die eine herkömmliche Telefonanlage zuvor erledigt hat, wie zum Beispiel die Realisierung von Telefonkonferenzen, werden nun von einem Server abgewickelt. Es ist keine weitere Anlagentechnik mehr nötig. 

Technik ist nicht fehlerfrei und so kann es auch bei Servern zu Ausfällen kommen. Wenn der Server nicht verfügbar ist oder seine Verbindung zum Internet verloren hat, ist das gesamte System nicht erreichbar. Der Server wird so zum sogenannten Single Point of Failure. Um wirtschaftlich weiterhin handeln zu können, muss mit VoIP eine Hochverfügbarkeit von 99,99 % garantiert werden.

Zwei Server garantieren ständige Verfügbarkeit

Da die Gefahr eines Ausfalls bei der Nutzung von IP-PBX in einem einzigen Punkt, nämlich dem Server liegt, ist die Lösung relativ simpel. Es wird ein Backup- oder Fallback-Server eingerichtet. Beide sind in das LAN/VPN ihres Unternehmens eingebunden und synchronisieren sich automatisch untereinander. Auf diesem zweiten Server werden alle Informationen, die auch auf dem ersten Server gespeichert sind, hinterlegt. Jeder einzelne ist in der Lage, das gesamte System eigenständig aufrechtzuerhalten. Idealerweise sind diese zwei Server lokal voneinander getrennt in unterschiedlichen Rechenzentren aufgestellt. Mir dieser, auch Server-Redundanz genannten, Einrichtung wird beim Ausfall des Hauptservers (Server A) die gesamte Kommunikation mit Server A gestoppt, die Synchronisation zwischen Server A und B eingestellt und Server B übernimmt alle Vorgänge des Systems. Es werden die letzten Konfigurationen auf dem Backup-Server wiederhergestellt und geladen. Wenn der Hauptserver wieder online ist, wird die Kommunikation auf diesem wieder ausgeführt oder Server A wird zum Backup. Dies kann individuell nach Ihren Vorstellungen konfiguriert werden. Natürlich sollten für reibungslose Abläufe zuverlässige Server in Rechenzentren angemietet sein


Failover-Switch als alternative Lösung

Neben der Server-Redundanz gibt es noch eine alternative Lösung, um den Single Point of Failure aufzufangen. Hierbei wird die zweite Anlage, die an den Switch angeschlossen ist, nur dann aktiv geschaltet, wenn die erste Anlage ausfällt. Diese Methode kann auch genutzt werden, wenn Wartungsarbeiten oder Upgrades an den Anlagen durchgeführt werden müssen. Die Switch-Technologie bietet einige Vorteile:


  • Kompatibel mit jeder PBX
  • Langlebig & zuverlässig
  • Einfach zu bedienende Web-GUI

Beide Lösungen garantieren Hochverfügbarkeit. Für größere Unternehmen und Projekte ist die Server-Redundanz empfehlenswert. Die kostengünstigere Alternative sind Failover-Switches, denn so sparen Sie Kosten für externe Rechenzentren an verschiedenen Standorten.

Frank Hartkopf

Author: Frank Hartkopf

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